Ausstellung „Die luxemburgischen Freiwilligen im Koreakrieg“

Der Koreakrieg fand von 1950 bis 1953 statt. Dieser eher unbekannte Konflikt wird ein Jahr lang im Nationalmuseum für Militärgeschichte in Luxemburg beleuchtet.

Vom 24 März 2022
bis 26 März 2023

Ein wenig bekannter Konflikt

Der Koreakrieg war der erste große Konflikt des Kalten Krieges. Während der Konferenz von Jalta im Jahr 1945 beschloss Stalin die Aufteilung Koreas. Der Norden sollte der UdSSR gehören und der versprochene Süden den USA. Diese Entscheidung wurde jedoch von den Koreanern, die den vollen Besitz ihres Territoriums anstrebten, nicht akzeptiert. Daher beschlossen die USA und die UNO, Wahlen abzuhalten, damit das Volk über seinen Führer entscheiden konnte. Die UdSSR lehnte es ab, dass diese Wahlen Nordkorea beeinflussen könnten, und organisierte daher „inoffizielle“ Wahlen. In dieser Zeit hatte der Norden einen kommunistischen Führer und der Süden einen antikommunistischen Führer.

Der Konflikt begann am 25. Juni 1950. Nordkorea beschloss, Südkorea anzugreifen, um diesen Teil des Landes vom Einfluss der USA zu befreien.

Internationale Reichweite

Die Mehrheit der Soldaten in Südkorea waren US-Amerikaner. Allerdings unterstützten auch europäische Länder die Position der USA und der Vereinten Nationen. Das Großherzogtum Luxemburg positionierte sich zusammen mit Belgien und in Unterstützung der UNO, um eine „freie Welt“ zu fördern. So gingen 85 luxemburgische Freiwillige in das Konfliktgebiet, um die Freiheit und die Menschenrechte zu verteidigen.

Sonderausstellung im Nationalmuseum für Militärgeschichte

Die im Nationalmuseum für Militärgeschichte angebotene Ausstellung zeichnet den Weg dieser 85 Freiwilligen nach, die ans andere Ende der Welt gegangen sind. So werden ihre Motivation, ihr Engagement und ihre Aktionen beleuchtet. Die Gelegenheit, mehr über diesen so wenig bekannten Konflikt zu erfahren, ergibt sich dank zahlreicher Archive und Sammlungsobjekte. Die Ausstellung ermöglicht es auch zu verstehen, warum dieser Konflikt im kollektiven Gedächtnis Luxemburgs zu einem „vergessenen Krieg“ geworden ist.

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Praktische Informationen

Adresse
10, Bamertal
L-9209 Diekirch
Land Luxemburg
Telefon (+352) 80 89 08
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