Gedenken an das Massaker der „11 von Wereth“.

Commémoration du massacre des "11 de Wereth"

Am 17. Dezember 1944 wurden elf afroamerikanische Soldaten im Dorf Wereth grausam ermordet. Der Krieg war Zeuge vieler ungerechter Verbrechen, die leider lange Zeit ungesühnt blieben... Doch Wereth und seine Einwohner erinnern sich und gedenken dieser jungen Soldaten mit Emotion und Einfachheit. Eine respektvolle Zeremonie ehrt ihr Andenken.

Wir vergessen sie nicht

Die „11 von Wereth“ bezeichnet die elf afroamerikanischen G.I.s des 333. Feldartilleriebataillons. Sie wurden am 17. Dezember 1944 von der deutschen SS ermordet, nachdem sie sich am zweiten Tag der Ardennenoffensive ergeben hatten.

Die Erinnerung an das Massaker von Wereth, das lange Zeit von der Öffentlichkeit vergessen wurde, lebt heute wieder auf. Dies ist der Gedenkarbeit des US Memorials Wereth sowie den zahlreichen Film- und Literaturinitiativen zu verdanken, die den elf Verschwundenen Tribut zollen. Denn erst 2011 wurden sie unter dem Namen „Wereth Eleven“ international bekannt. Dies ist dem gleichnamigen Film von Robert Child und Joseph Small zu verdanken. Heute setzt sich die Organisation dafür ein, die Erinnerung an die im Zweiten Weltkrieg vermissten afroamerikanischen Soldaten aufrechtzuerhalten.

In Wereth in der Provinz Lüttich wurde eine in Europa einzigartige Gedenkstätte errichtet, die einzige, die den Afroamerikanern gewidmet ist. Es soll sie ehren und jedes Jahr am 17. Dezember findet dort eine Gedenkfeier statt. Hier können Sie auch die bewegende Geschichte der Familie Langer erfahren. Sie hat dieses Schicksal selbst live miterlebt, ist verrückte Risiken eingegangen und hat diesen Wallfahrtsort veranlasst.

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Praktische Informationen

Adresse

 Wereth
Land Belgien
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