Die neuen Zeiten

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Eine Familiengeschichte, ein Konflikt zwischen zwei Brüdern, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eric Warnauts

1938 kehrte Thomas Deschamps nach La Goffe, seinem Heimatdorf in der Nähe von Erezée (in Belgisch-Luxemburg), zurück. Thomas war charmant und das genaue Gegenteil seines älteren Bruders Charles, der ein strenger und angesehener Beamter war.

Zehn Jahre zuvor hatten die beiden Brüder gegeneinander gekämpft, um das Herz der schönen Alice Régimont zu gewinnen. Sie bevorzugte Charles‘ beruhigende Stabilität gegenüber Thomas‘ Charme, was dazu führte, dass der jüngere Bruder in den Kongo abreiste.

Als er am Vorabend des Krieges nach Hause zurückkehrte, war er mit den Ideen von Charles, der bei den Rechtsextremisten und den rexistischen Kollaborateuren aktiv war, völlig unterschiedlicher Meinung. Als Idealist engagierte sich Thomas im Widerstand. Der erste Band endet mit der belgischen Kapitulation. Im zweiten Band geht es um die Säuberungsprozesse. Nach Kriegsende wird man auf Thomas mit dem Heiligenschein seines Status als deportierter Widerstandskämpfer treffen, der die Hölle der Lager überlebt hatt. In diesen neuen Zeiten tauchten Groll und manchmal sogar Rache auf. Dennoch kehrte Thomas zurück, um im Zeugenstand auszusagen und den Kopf seines Bruders zu retten.

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